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Bürgergeld-Drama! Eine Mutter gesteht unter Schuldgefühlen eine erschütternde Wahrheit – sie behauptet, sie habe „ihre eigenen Kinder zerstört“. Was ist wirklich passiert?!

Eine Frau aus dem Rostocker Blockmacherring schaut auf ihr Leben zurück – und hadert mit einer folgenreichen Entscheidung.

Die Sozialreportage „Hartz und herzlich“ gewährt regelmäßig Einblicke in den Alltag von Menschen in sozialen Brennpunkten. Viele Protagonisten leben von staatlicher Unterstützung und kämpfen mit unterschiedlichen Herausforderungen. In der aktuellen Staffel aus Rostock stehen erneut persönliche Schicksale im Mittelpunkt, die zeigen, wie komplex die Lebensrealität in benachteiligten Stadtteilen sein kann.

Bürgergeld-EMpfängerin beate sitzt bei freundin mel in den benz-baracken und lacht in vorfreude auf den urlaub

Bürgergeld-Empfängerin Beate aus Rostock hat in der neuen Folge „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“ ein schmerzhaftes Geständnis abgelegt. Die 57-Jährige bereut zutiefst, dass sie nie eine Ausbildung abgeschlossen und keine berufliche Laufbahn eingeschlagen hat. Besonders belastet sie die Erkenntnis, dass keines ihrer Kinder arbeitet – eine Entwicklung, für die sie sich selbst die Schuld gibt, wie sie in der RTLZWEI-Sendung offen einräumt.

Bürgergeld und Arbeitslosigkeit: Wie Beates Lebensweg ihre Kinder prägte
Die gebürtige Berlinerin ist kein Fan der kalten Jahreszeit. Während man im Sommer häufiger Kontakte pflegt, sitzt man im Winter oftmals allein in der Wohnung. Beate erklärt: „Ich brauche diese Gemeinschaft auch, weil ich mich dadurch ablenke. Jetzt im Moment kann ich mich eben nicht ablenken und da rattert der Kopf. Das ist eigentlich auch nicht gut für mein Gemüt.“ Gerade in dieser Zeit machen ihr die Gedanken an ihre Vergangenheit besonders zu schaffen.

Seit Jahrzehnten wird die 57-Jährige von wiederkehrenden Depressionsschüben geplagt. Es ist ein ständiges Auf und Ab – glückliche Zeiten und das negative Gedankenkarussell treten immer im Wechsel auf. Beate beschreibt ihre Situation: „Manchmal geht es mir so richtig gut, sodass man gar nicht glauben kann, dass ich Depressionen habe. Und dann ist es aber wieder so, dass ich richtig falle. Dann bin ich nur drinnen, habe keine Lust aufzustehen und möchte weder jemanden hören noch sehen, nur schlafen.“

Die Bürgergeld-Empfängerin reflektiert über ihre psychische Verfassung: „Es gibt ja eigentlich gar keinen Grund traurig zu sein, aber bin ich.“ Sie weiß selbst, was ihr helfen würde. Wenn sie sich einen Rat geben würde, dann wäre es, mehr aus dem Hintern zu kommen und sich nicht so einzuigeln, sondern rauszugehen. Professionelle Hilfe nimmt sie derzeit jedoch nicht in Anspruch, wie sie offen zugibt.

Versäumte Ausbildung und Schuldgefühle: Beates Vorwürfe an sich selbst
Der Grund für die fehlende Therapie liegt in ihrer mangelnden Motivation. Beate sagt: „Wenn ich ehrlich bin, kriege ich den Arsch nicht hoch und dann weiß ich nicht, ob ich mir das zutraue. Dafür sind hier zu Hause noch zu viele Baustellen.“ Eine dieser Baustellen ist das Leben ihrer Kinder, das sie besonders belastet. Die 57-Jährige hatte es, angefangen mit ihrer Kindheit im Heim, alles andere als leicht.

Dennoch macht sich die Bürgergeld-Empfängerin schwere Vorwürfe: „Ich für mich hätte mein Leben anders in den Griff bekommen können. Ich hätte arbeiten können. Die Gelegenheit, eine Lehre zu machen, hatte ich so oft. Das sind alles Sachen, die ich bereue nicht gemacht zu haben, weil ich meinen Kindern das praktisch vorlebe.“ Genau dieser Aspekt ist der wunde Punkt, der der 57-Jährigen so zusetzt. Diese 58-jährige Bürgergeld-Empfängerin hat genug vom Jobcenter

Beate bringt ihre Schuldgefühle auf den Punkt: „Keines meiner Kinder arbeitet und irgendwo gebe ich mir die Schuld daran, dass das so ist, weil ich da nicht hinterher war. Ich denke mir immer: ‚Du gehst doch selber nicht arbeiten, dann brauchst du doch deinen Kindern aber auch nichts vorwerfen.‘ Das habe ich falsch gemacht und das hätte ich gerne geändert.“ Die Erkenntnis, durch ihre eigene Arbeitslosigkeit ein negatives Vorbild gewesen zu sein, wiegt schwer. Ein anderer Bürgergeld-Empfänger sieht sich als Opfer des Systems.

 

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