Bares für Rares

„Bares für Rares“-Schock! Horst Lichter staunt: 30-Euro-Fund entpuppt sich plötzlich als 300-Euro-Schatz

„Bares für Rares“

Horst Lichter liegt völlig daneben, Detlev Kümmel kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Bei der stellt sich heraus, dass das ungewöhnliche „Bares für Rares“-Objekt deutlich mehr wert ist, als die Verkäuferin erwartet hatte.
Ein merkwürdiges Gerät sorgte bei Horst Lichter in der Mittwochsausgabe von „Bares für Rares“ (ZDF) für große Verwirrung: Der Moderator tippte hartnäckig auf einen Spielautomaten – mit oder ohne Geld. Detlev Kümmel schmunzelte, für ihn handelte es sich um ein Kunstobjekt. Und im Händlerraum? Dort eskalierte die Begeisterung zum „LSD-Traum“.

Kein „Bling, Bling, Ding, Ding“: Horst Lichter rätselt über mysteriöses „Bares für Rares“-Objekt

Horst Lichter atmete auf: „Gott sei Dank macht das Gerät keine Geräusche. Die meisten machen ja immer Bling, Bling, Ding, Ding.“ Lichter vermutet wohl, es handele sich um einen Spielautomaten. Detlev Kümmel schmunzelte allwissend, denn er wusste auch: „Geld kommt auch nie raus. Das ist das Doofe.“ War es wohl doch kein Spielautomat?

Kein „Bling, Bling, Ding, Ding“: Horst Lichter rätselt über mysteriöses „Bares für Rares“-Objekt

Doch Lichter blieb hartnäckig dabei: „Wahrscheinlich ist es ein Glücksspielautomat, der keine Gewinne ausschütten darf.“ Auch Kümmel spielte weiter mit: „Genau, und Geld reinschmeißen musst du auch nicht, also kannst du auch nichts verlieren.“ Diese Logik brachte Lichter dann doch kurz ins Grübeln.

Kein „Bling, Bling, Ding, Ding“: Horst Lichter rätselt über mysteriöses „Bares für Rares“-Objekt

Horst Lichter ratlos: „Hab ich noch nie gehört“
Fest stand immerhin: Linda aus Heiligenhaus möchte „das Ding“ endlich loswerden. Ihre Schwester hatte es in den 1980er-Jahren auf einem Trödel entdeckt. Jetzt klärte auch Kümmel die Lage auf: Vor ihnen stand eine Leuchtreklame des japanischen Nähmaschinenherstellers Riccar. Lichter zeigte sich aber wenig erleuchtet – „hab ich noch nie gehört.“

Für Kümmel war das schräge Objekt sogar mehr als bloße Werbung – er adelte es zum „Kunstwerk“. Denn die Reklame vereine gleich zwei Stilrichtungen: Kinetik, also bewegte Kunst, und Pop-Art. Selbst Andy Warhol habe Vergleichbares gemacht, laut Kümmel. „Aber der asiatische Geschmack hat es etwas verkitscht“, fügte er schnell hinzu.

„Ich würde das aufhängen“, gab Kümmel offen zu und Lichter brachte es auf den Punkt: Das Objekt sei etwas für Sammler von Werbung, Nähmaschinen – und moderner Kunst. Gewünscht wurden aber nur 30 Euro. Der Experte schüttelte den Kopf und setzte sogar eine Null hinten dran: 300 bis 400 Euro. Verkäuferin Linda war sprachlos: „Hui, da bin ich baff.“

Kein „Bling, Bling, Ding, Ding“: Horst Lichter rätselt über mysteriöses „Bares für Rares“-Objekt

„Bares für Rares“-Händler ist begeistert von „LSD-Traum“
Im Händlerraum sorgte die „verrückte Werbung“ sofort für Begeisterung – allen voran bei Benjamin Leo Leo. Die schillernde Reklame aus den 1980er-Jahren erinnerte ihn sogar an einen „LSD-Traum“, der perfekt in seinen Laden passen würde. Doch kaum ausgesprochen, meldete auch Jos van Katwijk Interesse an und warf ein: „Oder in meinen Laden.“

 

„Ich kann gar nicht weggucken – wie das Kaninchen vor der Schlange“, schwärmte Benjamin Leo Leo, als auch die Verkäuferin den Händlerraum betrat. Die psychedelische Leuchtreklame fesselte ihn regelrecht, er wirkte beinahe „paralysiert“. Und bevor er reagieren konnte, gab David Suppes das erste Gebot ab: 100 Euro für den „absoluten Hingucker“.

Benjamin Leo Leo stieg mit ins Bietgefecht ein und Jos van Katwijk legte direkt mit 200 Euro nach. Roman Runkel staunte: „Das findet man nicht so oft – das ist jeck, das Teil.“ Die Gebote kletterten weiter, bis Benjamin Leo Leo bei 320 Euro den Zuschlag erhielt – sichtlich glücklich. Denn „das Objekt ist top, das ist richtig gut“, betonte Suppes.

 

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