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„Madeleine McCann Fall: Geheime Ermittlungswende! Neue Anklagen sorgen für Aufruhr – die Wahrheit kommt ans Licht?“

Die britische Polizei will den deutschen Staatsbürger Christian Brückner vor Gericht bringen. Laut der Zeitung The Telegraph strebt Scotland Yard an, dass noch vor dem 20. Jahrestag des Verschwindens Anklage gegen den Verdächtigen im Fall Madeleine McCann erhoben wird.

Im Jahr 2027 werden zwanzig Jahre vergangen sein, seit die dreijährige Madeleine McCann in Portugal verschwand. Die deutschen Behörden stuften Brückner im Jahr 2020 als Hauptverdächtigen in dem Fall ein, bislang wurde er jedoch nicht im Zusammenhang mit dem Fall angeklagt.

Brückner hat jegliche Beteiligung bestritten. Laut britischen Medien glaubt die Polizei nun, ausreichend Beweismaterial sammeln zu können, um es der Staatsanwaltschaft für eine Anklage vorzulegen.

Die deutsche Verfassung verhindert jedoch in der Praxis die Auslieferung deutscher Staatsbürger an Länder außerhalb der EU. Vor dem Brexit wäre eine Auslieferung ohne verfassungsrechtliche Probleme möglich gewesen.

Obwohl der Fall offiziell als Vermisstenfall geführt wird, hat die Polizei laut The Telegraph Beweise für eine mögliche Entführung und einen Mord gesammelt. Ziel ist es, genügend starke Beweise zu sichern, um eine Anklage sowie ein mögliches Auslieferungsersuchen zu unterstützen.

Christian Brückner und sein Anwalt Friedrich Fulscher wurden 2024 vor Gericht fotografiert.

Falls Deutschland sich weigert, Brückner auszuliefern, will die britische Polizei laut Medienberichten erreichen, dass er entweder in Deutschland oder in Portugal angeklagt wird.

Im vergangenen September wurde berichtet, dass der Hauptverdächtige im Vermisstenfall aus dem Gefängnis entlassen wurde. Brückner hatte in Hannover eine Strafe wegen der Vergewaltigung einer amerikanischen Frau verbüßt. Bei seiner Entlassung musste er seinen Pass bei den Behörden abgeben. Außerdem wurde ihm eine elektronische Fußfessel angelegt.

 

 

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