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Emotionale Beichte von Joachim Llambi! Der „Let’s Dance“-Juror spricht so offen wie nie über den frühen Verlust seines Vaters. Was er bis heute mit sich trägt, bewegt seine Fans zutiefst

Joachim Llambi war lediglich 19 Jahre alt, als sein Vater Narciso an Krebs verstarb. Acht Jahre zuvor hat er die Diagnose Gehirntumor bekommen. “Das war schon eine harte Zeit”, erinnert sich das “Let’s Dance”-Urgestein jetzt bei “Bild”.

Joachim Llambis Vater litt an einem Gehirntumor: “So groß wie eine Orange”
“Mein Vater musste sofort operiert werden. Wir sind damals alle davon ausgegangen, dass er während der Operation stirbt. Die Wahrscheinlichkeit, dass er es nicht überstehen würde, lag bei 90 Prozent”, verrät der 61-Jährige weiter. In der Düsseldorfer Uniklinik habe der Operateur kurz vor dem Eingriff zu seiner Mutter gesagt: “Ich kann für nichts garantieren, ob Ihr Mann noch einmal aufwacht.” Doch er tat es, lebte noch acht weitere Jahre.

Allerdings hinterließ die Operation Spuren. “Der Tumor war so groß wie eine Orange”, erinnert sich Llambi, der kürzlich um einen guten Freund trauern musste. “Entfernt werden konnten nur 60 Prozent. Es war von Anfang an klar, dass mein Vater nie gesund werden würde.” Sein Vater sei geistig zwar voll da gewesen, aber er habe sein Kurzzeitgedächtnis verloren und sei immer schnell müde gewesen. Außerdem sei Llambis Vater zu 98 Prozent erblindet. Eine normale Jugend mit seinem Vater habe er demnach nicht gehabt. “Auch wenn er natürlich nicht mehr der war, den ich vorher kannte. Aber es bleibt ja immer der Vater”, sagt Llambi viele Jahre später.

Joachim Llambi bei

Joachim Llambi vermisst seinen Vater
Auch seine Mutter Ingrid habe unter dem Zustand ihres Ehemanns gelitten. “Sie war 35, als Vater krank wurde. Nach wenigen Jahren sah sie aus wie 65”, sagt Llambi bei “Bild”. Sie arbeitete als Buchhalterin und pflegte den Ehemann zu Hause. “Und trotzdem hat sie immer versucht, mir alle Möglichkeiten zu geben, Kind zu sein. Jugendlicher zu sein.”

Acht Jahre lebten sie mit dem Wissen, dass die Zeit begrenzt ist. “Für meinen Vater war es dann irgendwann auch eine Erlösung. Im Grunde hatte er ja kein richtiges Leben mehr.” Die Beerdigung empfand der Sohn daher nicht als traumatisch. “Wir konnten uns ja viele Jahre darauf vorbereiten. Wir wussten, dass wir loslassen mussten.”

Natürlich vermisse der strenge “Let’s Dance”-Juror seinen Vater. Vor allem in der Pubertät habe ihm der Rat eines Vaters im Alltag gefehlt. Heute fühlt er die Verbindung vor allem an bestimmten Orten, etwa im Fußballstadion in Barcelona. Llambi: “Ich denke oft: Wie schön wäre es, jetzt meinen Papa anrufen zu können.”

Gerade erst hat Joachim Llambi eine weitere Ausgabe der RTL-Erfolgsshow beendet: Das sind die unvergesslichsten Momente von “Let’s Dance” 2026.

 

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