Die Rosenheim-Cops

Leiche gefunden: Polizei hält “Rosenheim-Cops”-Star Marisa Burger am Fundort für Polizistin

Marisa Burger verlässt die Rosenheim-Cops

Schauspielerin Marisa Burger, die demnächst die “Rosenheim-Cops” verlässt, erzählt in einem Interview, das nun das “Rosenheim-Journal” aufgreift, dass sie im echten Leben tatsächlich eine Wasserleiche entdeckt habe.

Bei einem Spaziergang, bei dem sie zufällig eine “Rosenheim-Cops”-Windjacke trug, habe sie einen leblosen Körper im Wasser gesehen und anschließend die Polizei verständigt. Als die dann vor Ort war, sagte eine Beamtin: “Ja super, eine Kollegin ist schon vor Ort.”

Natürlich sind Marisa Burger und ihre “Rosenheim-Cops”-Kollegen “nur” Schauspieler – eine Verbindung zur Polizei haben sie trotzdem.

“Rosenheim-Cops” sind Ehrenpolizisten

Marisa Burger etwa wurde 2025 von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) geehrt. Sie erhielt den sogenannten GdP-Stern, der an Personen verliehen wird, sich für die Interessen der Polizei einsetzen oder durch ihre Arbeit zu einem positiven Bild der Polizei in der Öffentlichkeit beitragen.

Die Gewerkschaft lobte dabei besonders, dass Burger mit ihrer Serienfigur die Polizeiarbeit authentisch und sympathisch vermittelt.

2008 verlieh die Deutsche Polizeigewerkschaft Joseph Hannesschläger (†), der in der Serie den Hauptkommissar Korbinian Hofer spielte, Tom Mikulla, bekannt als Kriminalhauptkommissar Christian Lind, sowie Max Müller, der die Rolle des Polizeisekretärs Michael “Michi” Mohr verkörpert, den symbolischen Titel “Ehrenkommissar” der bayerischen Polizei

 

Marisa Burger, Kai Schumann

Wie Marisa Burger ihren damaligen Fund bei der Polizei gemeldet hat, ist nicht bekannt. Bekannt ist dagegen, wie ihr ikonischer “Rosenheim-Cops”-Spruch entstanden ist.

“Mir kam der Satz einfach so über die Lippen”, so Burger in ihrer Autobiografie “Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war: Vom Mut, eigene Wege zu gehen”.

Er hätte perfekt zu Frau Stockl und ihrer Art zu reden gepasst. “Nach dem klassischen ‘Kripo Rosenheim, Apparat Stockl’ schickte ich also verbal hinterher: ‘Es gabat a Leich!'” Weil das dem Regisseur gefiel, baute Burger den Satz in den nächsten Folgen immer wieder in ihren Text ein – “und irgendwann war er nicht mehr wegzudenken und wurde zum Markenzeichen der Stockl”, vielleicht sogar der Serie.

 

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