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„Heftige Attacke bei ‘Let’s Dance’!“ Llambi schießt gegen die Fans und spricht von „blinder Stimmungsmache“. Was steckt hinter diesem plötzlichen Ausbruch?”

Nach dem überraschenden Ausscheiden Nadja Benaissas meldet sich Joachim Llambi via Instagram zu Wort. Der Chef-Juror hat eine Vermutung, was hinter dem Ergebnis steckt.

 

Joachim Llambi steht für klare Worte. Nun hat er sein Unverständnis Fanlagern gegenüber geäußert.

Es war womöglich einer der größten Schock-Momente in Staffel 19 von „Let’s Dance“. Nur Minuten, nachdem Nadja Benaissa und ihr Tanzpartner Vadim Garbuzov mit einem Tango die Jury begeisterten und 30 Punkte einheimsten, musste sie die Show verlassen. Die Zuschauer hatten ihre Entscheidung gefällt. Insgesamt 56 Punkte aus zwei Tänzen und Platz Zwei nach Wertungspunkten halfen nichts, Gustav Schäfer darf in Show 9 weitertanzen. Chef-Juror Joachim Llambi passte das gar nichts und er holte via Instagram zum Rundumschlag aus. Er sieht im Ergebnis einen „Sieg von Trotz, Fanlagern und blinder Stimmungsmache.“

Joachim Llambi hat kein Verständnis für das Zuschauer-Voting
Wie bereits in den Vorwochen hatte Llambi am Samstagmorgen nach der „Let’s Dance“-Folge seine Wertungen noch einmal veröffentlicht und begründet. Nach dem Schock in Folge acht wollte er aber auf die gewohnten Einzelurteile verzichten und machte eine generelle Debatte auf: Wie fair ist „Let’s Dance“?

Der gebürtiger Duisburger schreibt dabei, das Aus von Nadja Benaissa sei „für viele Zuschauer nicht nachvollziehbar“ und schiebt nach, dass er es auch nicht verstehen kann. Als mögliche Ursache werden die Debatten auf Social Media ins Spiel gebracht. Immer wieder gibt es Kommentare, die auf ihn als Juror abzielen: „Llambi ist schuld. Llambi hat keine Ahnung, sollte mal ausgetauscht werden.“

Von der Kritik fühlt Llambi sich nicht beeindruckt, wie er sagt. Jedoch gibt er zu bedenken: „Ihr trefft nicht mich. Ihr trefft am Ende die Kandidaten, die […] für einen Denkzettel geopfert werden.“

 

 

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Joachim Llambi: „Dieses Ergebnis ist kein Sieg der Gerechtigkeit“
Mit dem Wort „Denkzettel“ spielt Llambi mutmaßlich auf seine Bewertung des Publikumsliebling Gustav Schäfer an. Dieser hatte nach zwei Tänzen von Llambi selbst gerade mal 13 Punkte bekommen und lag auch insgesamt mit bloß 41 Punkten abgeschlagen am Schluss des Rankings. Durch die Umrechnung in Wertungspunkte konnte sein Rückstand aber auf einen einzigen Punkt verringert werden.

Über Schäfer selbst schreibt Llambi: „Gustav Schäfer ist ein sympathischer Typ, ein Entertainer, ein Gewinn für die Show. Aber tänzerisch war er gestern der Schwächste.“ Llambi sieht, dass „etwas gewaltig schief“ läuft, wenn jemand trotz deutlich besserer Leistungen ausscheidet und sieht die Integrität des Resultats in Gefahr: „Dieses Ergebnis ist kein Sieg der Gerechtigkeit. Es ist ein Sieg von Trotz, Fanlagern und blinder Stimmungsmache.“

Die Ergebnisse aus dem Telefonvoting werden zwar nicht veröffentlicht, jedoch ist in diesem Fall klar. Gustav Schäfer muss die meisten Anrufe bekommen haben, Nadja Benaissa die wenigsten. Ansonsten wäre es nicht möglich, den zweiten und letzten Platz miteinander zu tauschen.

Gustav-Fans sticheln – Llambi schlägt zurück
Dass Gustav Schäfer eine große Fanbase hat, ist unbestritten. Sein Instagram-Profil ist beispielsweise mit Abstand das reichweitenstärkste im Teilnehmerfeld von „Let’s Dance“ und Kommentare, die einen vermeintlichen Angriff auf Gustav Schäfer ausgemacht haben wollen, lassen nicht lange auf sich warten.

So schreibt ein Profil unter Llambis Posting: „Gustav holt alles aus sich heraus, was für ihn möglich ist. Auch die Fachjury sollte akzeptieren, dass sie in einer Show urteilen und dies nichts mit einem Tanzturnier zu tun hat.“ Eine andere Zuschauerin schreibt über Gustav: „Er kann nichts dafür, die Zuschauer haben gewählt“ und gibt zu bedenken, dass überall das gleiche Bewertungssystem gelte.

Hier grätscht Llambi persönlich rein und stellt klar, dass es bei der BBC zu einem „Dance-Off“ der beiden Letztplatzierten kommt und schlussendlich die Jury entscheidet, wer rausfliegt. Insgesamt scheut der Juror nicht die Diskussion mit seinen Followern und spricht gewohnt klare Worte, greift teilweise auch in die polemische Kiste und kanzelt Beiträge als „Blödsinn“ oder „Quatsch“ ab, begründet seine Sichtweise dabei aber stets.

Aber es gibt auch Kommentare, die Llambi zustimmen. So kommt eine Userin zum Schluss: „Wenn das Tanzen am Ende immer gegen die Sympathie verliert, dann kann das aktuelle Bewertungssystem nicht richtig sein.“ Llambi antwortet schlicht mit: „Danke“.

 

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