„Ich denke noch jeden Tag an ihn…“: Karin Thaler bricht ihr Schweigen über den Abschied von „Rosenheim-Cops“-Star Joseph Hannesschläger – diese Worte gehen unter die Haut
Die „Rosenheim-Cops“-Darstellerin vermisst ihren verstorbenen Serienbruder schmerzlich. Die Erinnerungen überkommen sie bei jedem Hofdreh aufs Neue.
Rosenheim – Karin Thaler (60) kann auch heute noch nicht ohne Wehmut an ihren verstorbenen Serienkollegen Joseph Hannesschläger (57, † 2020) denken. Die beliebte Schauspielerin, die seit über zwei Jahrzehnten als „Marie Hofer“ in „Die Rosenheim-Cops“ vor der Kamera steht, wurde kürzlich 60 Jahre alt. Im Interview mit Ippen.Media spricht sie offen über den schmerzhaften Verlust ihres Serienbruders „Korbinian Hofer“, der im Januar 2020 nach schwerer Krankheit verstarb.

Die emotionale Bindung zwischen Thaler und Hannesschläger ging weit über die professionelle Zusammenarbeit hinaus. Als Geschwisterpaar in der Serie entwickelten sie eine authentische Chemie, die auch privat spürbar war: „Wir waren manchmal wie echte Geschwister. Wir haben uns gehackelt, auch weil wir uns einfach schon so lange kannten“, schildert Karin Thaler im Interview die besondere Beziehung. Diese natürliche Vertrautheit macht „Die Rosenheim-Cops“ zu einer der erfolgreichsten deutschen Krimiserien, die 2025 ihr 25. Jubiläum feiert. Hannesschläger war von Beginn an als Kriminalhauptkommissar „Korbinian Hofer“ das Gesicht der Serie. Die Zusammenarbeit mit Thaler funktionierte so gut, dass sie jahrelang das Herz der Serie bildeten.
Diese Erinnerung hat Karin Thaler von den „Rosenheim-Cops“ an ihren Serienbruder Joseph Hannesschläger
Der Abschied von Joseph Hannesschläger war für das gesamte Team schmerzhaft. Als seine Krebserkrankung bekannt wurde, musste die Serie behutsam mit der Situation umgehen. „Es war ja ein Prozess, da Joseph vorher schon länger krank war und wir das auch schon länger wussten. Und daher war das schon ein Abschied auf Raten“, erklärt Thaler in unserem Interview. Die Produzenten entschieden sich dafür, die Figur des „Korbinian Hofer“ nicht sterben, sondern nach Husum gehen zu lassen. „Wir haben damals auch keine großen Interviews gegeben, weil wir keine Geschichten daraus machen wollten“, betont die Schauspielerin den respektvollen Umgang mit der tragischen Situation.
Besonders bewegend sind Karin Thalers Schilderungen über die alltäglichen Erinnerungen an ihren verstorbenen Kollegen. „Es war schon sehr emotional und sehr traurig und ich denke noch oft an ihn – eigentlich bei jedem Hofdreh“, gesteht sie offen in unserem Interview. „Es gibt kein Fleckerl, auf dem ich nicht mit ihm saß, sei es vor der Kamera oder auch privat, und wir gequatscht oder auch mal gestritten haben“, schildert sie die intensive gemeinsame Zeit. Die Schauspielerin war auch bei Joseph Hannesschlägers Trauerfeier dabei.
Eine besonders charmante Erinnerung teilt Thaler über das gemeinsame Casting vor 25 Jahren. „Joseph Hannesschläger stand als Einziger fest […] und ich musste zu diesem Casting als seine Schwester. Ich kam also rein und da hat er gesessen, breit wie er war – er war ja dick und groß und dunkelhaarig“, erzählt sie schmunzelnd im Interview. Der Kontrast zwischen Hannesschläger und ihr als „zierliches Bambi mit blonden, langen Locken, braunen Bambi-Augen“ war so offensichtlich, dass sie zunächst nicht an ihre Chancen glaubte: „Ich dachte mir nur: ‚Hä? Ich soll seine Schwester spielen? Das geht ja mal gar nicht!‘“ „Ich erinnere mich nicht mal an den ersten Drehtag, aber an das Casting erinnere ich mich noch genau und war total überrascht, dass ich die Rolle bekommen habe“, so Thaler abschließend.






