Die Landarztpraxis“ vor dem ultimativen Gefühls-Chaos – Zerreißt dieses dunkle Geheimnis die Schliersee-Idylle?
Nach überschaubaren Werten der Vorabend-Soap „Frieda – Unter der Erde“ zog Sat.1 nach nur 40 Episoden die Reißleine. Um den mit Spannung erwarteten Start des neuen Prestige-Spin-offs „Die Landarztpraxis – Team Sonnenhof“ am Montagabend um 19:00 Uhr nicht von vornherein zu gefährden, reaktivierte der Sender im Vorfeld eine altbekannte TV-Allzweckwaffe. Ein echter Turbo blieb an Tag eins aus.

Sat.1 hat seine Soap „Frieda“ nach 40 Folgen aus- und Wiederholungen mit Ingo Lenßen eingewechselt. Der Hintergrund ist naheliegend: Die Lenßen-Ermittler-Serie sorgte im Winter für im Schnitt um die 600.000 Zuschauende, „Frieda“ jetzt nur für die Hälfte. Da um 19 Uhr das Prestige-Projekt „Die Landarztpraxis – Team Sonnenhof“ anlief, wollte Sat.1 ein möglichst starkes Lead-In haben.
Das klappe einigermaßen: Ein „Lenßen übernimmt“-Doppelpack kam im Schnitt auf 0,41 und 0,43 Millionen Zuschauer – das waren mehr als „Frieda“ im Schnitt holte, knackte einen „Frieda“-Rekord aber nicht. Bei den Jüngeren kam die Sendung mit 4,4 und 2,3 Prozent nicht wirklich auf die Beine. „Die Landarztpraxis – Team Sonnenhof“ startete dann auf dem Schnitt der vierten Staffel des Originals, dieser lag bei etwas mehr als 600.000 Fans. Die Serie mit Pina Kühr erreichte am Montag linear nun 0,60 Millionen. Bei den Jüngeren sahen 2,1 Prozent Folge eins des Ablegers.
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RTL und ProSieben gehen gegen König Fußball unter
Abends tat sich Sat.1 sehr schwer: Eine „Spiegel TV Reportage“ kam nicht über 3,8 Prozent in der klassischen Zielgruppe hinaus, landete somit aber vor dem „Undercover Boss“, der für RTL gegen König Fußball nur dreieinhalb Prozent generierte. Bei 1,5 Prozent blieb „Transformers“ (ProSieben) hängen und auch Vox hatte mit einer Wiederholung von „Goodbye Deutschland: Liebe bis ans Ende der Welt“ (2,2%) nicht viel zu melden.






