Alles was zählt

Schmerzhafte Enthüllung bei Marc Dumitru! Der „Alles was zählt“-Dreh riss alte Wunden wieder auf

Emotionale Grenzen: Marc Dumitru spricht über persönliche Parallelen zu seinem „Alles was zählt“-Dreh und die Last der Kindheit.

Berlin – Ein Sorgerechtsstreit als emotionale Zerreißprobe: Beim Dreh für die RTL-Soap „Alles was zählt“ wurde Marc Dumitru (40) von einer besonders aufwühlenden Szene eingeholt. In der aktuellen Storyline will Christoph (gespielt von Lars Korten, 54) seinen Sohn Henry früher als geplant nach Seoul zurückbringen – sehr zum Missfallen seiner Ex-Partnerin Vanessa (Julia Augustin, 38).

Für Marc, der in der Serie mitspielt, war dieser Dreh alles andere als eine normale Arbeitssituation. Der Schauspieler ist selbst Scheidungskind und wurde durch die Geschichte mit schmerzhaften Kindheitserinnerungen konfrontiert, die ihn bis heute begleiten. Gegenüber RTL sprach er offen über diese emotionale Erfahrung.

Emotionale Grenzen: Marc Dumitru spricht über persönliche Parallelen zu seinem „Alles was zählt“-Dreh und die Last der Kindheit.

Marc erinnert sich daran, wie er als Kind selbst in einem Sorgerechtskonflikt steckte und sogar vor Gericht aussagen musste. „Ich bin auch vor Gericht gewesen und habe Dinge gesagt, die vorher geübt wurden“, erzählt er. Beim Lesen des Drehbuchs erkannte er Parallelen zu seiner eigenen Vergangenheit – und das traf ihn tief.

„Alles was zählt“-Star gesteht: „Ich hatte lange an dieser Szene zu kämpfen“
„Ich hatte lange an dieser Szene zu kämpfen“, gesteht der Schauspieler. Besonders ein Moment überwältigte ihn emotional: die Frage, ob Henry vor Gericht beeinflusst werden soll, wenn er entscheiden muss, bei welchem Elternteil er leben möchte. Mit seiner Offenheit möchte Marc ein Zeichen setzen: „Die Leidtragenden sind immer die Kinder“, sagt er.

Solche Erfahrungen hinterließen Spuren fürs Leben – egal, ob ein Kind zwei, acht oder 16 Jahre alt sei. „Das ist so tief verankert, das vergisst du nie.“

Für Marc ist es nicht das erste Mal, dass ein Dreh für „Alles was zählt“ ihn an persönliche Grenzen bringt. Erst Ende 2025 verletzte sich der Schauspieler bei einer Kampfszene, als er während der Aufnahmen wegrutschte und stürzte – obwohl die Sequenz sorgfältig choreografiert worden war.

Dass ihm sein Beruf immer wieder alles abverlangt, scheint ihn dabei nicht davon abzuhalten, auch auf der emotionalen Ebene tief in seine Rollen einzutauchen. Er selbst bezeichnet die Sorgerechtsszene als „das Herausforderndste, was ich bisher gedreht habe“ – und das, obwohl seine Karriere bereits so manche anspruchsvolle Szene beinhaltet hat.

 

 

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