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Peter Maffay sorgt für Überraschung: Karat-Sänger war anfangs entsetzt!

Peter Maffay sorgt für Überraschung
Als Peter Maffay „Über sieben Brücken“ im Radio sang, war Claudius Dreilich fassungslos. Heute sieht er die Dinge anders – doch damals war es ein echter Schockmoment für ihn.

Claudius Dreilich, der heutige Sänger von Karat, erinnert sich an einen Moment, der ihn als Kind zutiefst verärgerte. Als er 1980 plötzlich Peter Maffay mit „Über sieben Brücken“ im Radio hörte, war er wütend.

„Es war nicht mein Vater, der da sang“, gesteht er offen im Interview. Sein Vater, Herbert Dreilich, war damals die Stimme von Karat und hatte den Song ursprünglich 1978 veröffentlicht. Mit zehn Jahren konnte Claudius nicht verstehen, warum plötzlich jemand anderes den Song interpretierte.

Doch mit den Jahren wandelte sich seine Sichtweise. Ohne Maffays Version wäre „Über sieben Brücken“ wohl nie ein gesamtdeutscher Kult-Hit geworden, gibt Dreilich heute zu.

Der Song entstand 1977 in einem Berliner Studio, wurde von Herbert Dreilich eingesungen und war zunächst nur im Osten bekannt. Peter Maffay hörte das Lied im Radio, war begeistert und bat Karat 1980 in Wiesbaden um Erlaubnis für eine Coverversion. Diese sollte die Musikwelt verändern.

Maffays Version wurde ein gigantischer Erfolg, machte das Lied auch im Westen populär und ebnete Karat den Weg zu einem breiteren Publikum. Zehn Jahre später standen Karat und Peter Maffay sogar gemeinsam auf der Bühne – ein unvergesslicher Moment.

Heute gibt Claudius Dreilich zu, dass dieses Zusammenspiel für Karat ein Glücksfall war. Ob die Band ohne Maffay denselben Ruhm erreicht hätte, bleibt Spekulation – doch letztlich sind beide bis heute feste Größen in der Musikwelt.

 

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