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Stefan Raabs ESC-Comeback: Sieg oder Niederlage?

Als Stefan Raab im letzten Jahr ankündigte, den deutschen ESC-Vorentscheid wieder an sich zu reißen, waren die Erwartungen groß. Ein dritter Sieg nach Nicole (1982) und Lena (2010) – das war sein hochgestecktes Ziel. Doch wie stehen seine Chancen?

Schon die Struktur des Vorentscheids sorgte für Kopfschütteln. In den ersten Shows sangen die Teilnehmer nur Coversongs, die eigentlichen ESC-Titel der ausgeschiedenen Acts blieben dem Publikum verborgen. Am Ende entschied Raab selbst, wer ins Finale kam – ein Vorgehen, das wenig mit echter Zuschauerbeteiligung zu tun hatte.

Und es wurde noch schlimmer: Kurz vor dem Finale änderte Raab die Regeln. Statt einer offenen Abstimmung bestimmten erst die Jury-Mitglieder (Yvonne Catterfeld, Nico Santos, Conchita Wurst) die Top 5, bevor das Publikum endlich eine Stimme bekam. Zu diesem Zeitpunkt war die Entscheidung längst beeinflusst. Gewonnen haben am Ende Abor & Tynna mit dem Song “Baller”, was im Netz gemischte Gefühle hervorrief.

 

 

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Der Gewinner-Song „Baller“ von Abor & Tynna ist eingängig, doch die Euphorie hält sich in Grenzen. Die Wettquoten sehen Deutschland auf Platz 21 – weit weg vom ESC-Sieg. Während Schweden, Frankreich und Finnland als Favoriten gehandelt werden, bleibt für Deutschland nur die Hoffnung auf eine Überraschung.

Ob Abor & Tynna am 17. Mai beim ESC in Basel doch überzeugen können, bleibt abzuwarten

 

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