Die Rosenheim-Cops

„Wie heimkommen“: Marisa Burger mit „Rosenheim-Cops“-Kollegen wieder vereint

Mehr als acht Monate nach ihrem letzten Drehtag gab es für Marisa Burger ein emotionales Wiedersehen – und ein erstes Fazit nach dem großen Abschied.

 

Marisa Burger bei der Verleihung vom 25. Friedenspreis des Deutschen Films.

Beim Branchenevent „Servus München” in den Bavaria Studios kam es zu einem besonderen Moment: Marisa Burger traf ihre ehemaligen „Rosenheim-Cops”-Kollegen Igor Jeftić und Dieter Fischer wieder. Mit beiden stand sie mehr als 15 Jahre gemeinsam vor der Kamera – eine lange gemeinsame Geschichte, die man der herzlichen Begrüßung offenbar deutlich ansah.

Gegenüber der Abendzeitung beschrieb Burger das Treffen mit unverhohlener Freude: Das Wiedersehen habe sich angefühlt „wie Heimkommen”. Gleichzeitig betonte die Schauspielerin, dass ihr Ausstieg nach 25 Jahren bei der ZDF-Erfolgsserie eine bewusste und gewollte Entscheidung gewesen sei – an der sie auch Monate später festhält.

Dass ihre Rolle als Polizeisekretärin Miriam Stockl noch immer präsent ist, merkt Burger im Alltag regelmäßig: Sie wird nach wie vor häufig darauf angesprochen. Doch auch das nimmt sie gelassen und mit Dankbarkeit: „Du kannst ja nicht nach 25 Jahren, in denen man eine Figur geprägt hat, einfach aufhören und sagen, da gibt’s jetzt einen Cut und keiner interessiert sich mehr dafür.”

Raus aus der Komfortzone
Trotz der Nostalgie des Wiedersehens bleibt Burger bei ihrer Überzeugung, den richtigen Schritt getan zu haben. „Man muss die Komfortzone manchmal verlassen, um zu wissen, wer man ist, was man noch kann und was man gerne möchte”, sagt sie über ihren Abschied von der Serienrolle, die sie über Jahrzehnte geprägt hat.

Beruflich hat sich die 52-Jährige inzwischen neu orientiert und konzentriert sich verstärkt auf Theaterproduktionen. Der Wechsel vom jahrelangen Serienalltag zu mehr Freiheit sei eine echte Umstellung gewesen – aber eine bereichernde: „Man muss schon umdenken. Wenn man so lange in Serienstrukturen ist, merkt man, wie das ist, mal wieder ein bisschen freier zu arbeiten. Aber es ist auch schön, sich wieder neu kennenzulernen und sein Leben auch neu zu gestalten.”

 

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